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Tauchen um Cocos Island - Costa Rica

Eine der schönsten Feriendestinationen, um Hammerhaie zu beobachten, so die Experten, sei die Cocos Insel in Costa Rica. Und nicht nur das, sie zählt zu den sieben schönsten Tauchrevieren der Welt. Und man muss nicht groß sein, um Weltbester zu werden - beeindruckende 8 mal 3 Kilometer Fläche reichen dafür aus. 500km vor der Pazifikküste von Costa Rica liegt das Weltjuwel der Natur.

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Weißspitzenriffhai mit Tauchern

Auf der Insel leben einige Rangers von der Umweltbehörde und sonst niemand. Ein unbewohntes Paradies, für Taucher ein Traum. Aber alle Schönheit hat ihren Preis. Man muss umständliche Reisewege, bescheidene Unterkünfte oder tagelange Fahrten in engen Booten in Kauf nehmen. Es lohnt sich trotzdem! Die Insel war als Schatzinsel bekannt – Piraten sollen hier ihre Schätze versteckt haben – dieses Märchen ist bis heute noch nicht wahr geworden. Dafür aber liegen die wahren Schätze dieser Insel unter der Wasseroberfläche. Geschützt vor Tourismus und Fischfang bietet sie ein reiches Unterwasserleben und zahlreiche meterlange unterirdische Tunnelsysteme, die zu Fuß betreten werden können.

Auf Cocos gibt es mehrere verschiedene Taucherplätze – etwa 20 Stück. Die interessantesten sind “Manuelita inside” mit einer Tauchtiefe von 6 bis 21 Meter, “Submerged Rock” mit 6 bis 33 Meter oder “Punta Maria” mit 24 bis 36 Meter Tauchtiefe. Die festen Korallenbildungen geben ein Zuhause für unzählige Fischarten. Für ganz Kleine sowie für ganz Große findet hier der Alltag statt - Sardinenschwärme, Delfine, Haie sowie Schwertfische von gigantischen Ausmaßen. Hunderte von Riffhaien, die tagsüber träge am Meeresgrund liegen erwachen am Nachmittag auf der Suche nach Nahrung. Gruppen von Mantas, oft angelockt von den Luftblasen der Taucher, beeindrucken mit ihren riesigen Ausmaßen von bis zu 6 Meter. Tausende von Jacks und Thunfischen, riesige Schwärme, in die man hineintaucht.